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«Aus Überzeugung liberal.»

Killerspiele: «Generation Internet» fehlt

Zum Leserbrief «Über Jungparteien und Killerspiele», Neue Luzerner Zeitung vom 2. Februar 2011.

SVP-Kantonsrat Moritz Bachmann kritisiert in seinem Leserbrief, die Standesinitiative für ein Verbot von Killergames sei wirkungslos. Doch wo war seine Stimme als es zur Abstimmung im Rat kam? Die einzige Gegenstimme kam von einer Juso-Vertreterin. Und dies zeigt wo das Problem unseres Parlaments liegt: Die meisten Parlamentarier sind im Umgang mit neuen Medien überfordert.

Das klare Abstimmungsresultat ist nicht als Zeichen zu werten, dass diese oder jene Partei am Volk vorbeipolitisiert, sondern vielmehr auf Unkenntnis der Materie zurück zu führen. Die «Generation Internet» fehlt im Kantonsrat mehrheitlich. Es war deshalb ein wichtiges Zeichen, dass sich alle Jungparteien geschlossen gegen diese unnütze Initiative gestellt haben. Gerade in Zeiten wo digitale Medien ungebremst an Wichtigkeit und Präsenz gewinnen, ist die Dossier-Kenntnis der Politiker in diesem Bereich eine Grundvoraussetzung. Es gibt genügend junge Leute, die bereit wären die Brücke zwischen den Generationen zu schlagen. Es bleibt zu hoffen, dass Die Wähler dies am 10. April anerkennen werden und auch einmal jungen Kandidierenden eine Chance geben.

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